Filmland Hessen Fördernews Nr. 3 vom 04.09.10:
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Aktuell für Sie zusammengestellt: Der Newsletter aus dem Filmland Hessen.
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 | VOM BUCH ZUM FILM: EIN FILMGESPRÄCH MIT DEM PREISTRÄGER DES HESSISCHEN DREHBUCHPREISES ROLF SILBER AM 9. SEPTEMBER UM 20.00 UHR IN DER CALIGARI FILMBÜHNE, WIESBADEN
Wie sieht der Weg vom ersten Drehbuchentwurf bis zum fertigen Film aus? Das ist das Thema eines Filmabends, den die Hessische Filmförderung (eine Filmförderung des Landes Hessen und des Hessischen Rundfunks) in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wiesbaden in der Caligari FilmBühne veranstaltet.
Der Autor und Regisseur Rolf Silber zeigt an seiner Komödie "Fast perfekt verlobt", welche Entwicklungen sein Drehbuch, für das er den Hessischen Drehbuchpreis erhielt, bis zum Abschluss der Dreharbeiten durchlief. Moderiert wird das Filmgespräch von Maria Wismeth, der Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung. In der Komödie geht es um knallharte Geschäfte, Flower Power und den Sinn des Lebens. Das Leben der jungen, attraktiven Nika Kreschinski (Maria Simon) läuft perfekt: Als Assistentin der Öffentlichkeitsarbeit in der renommierten Frankfurter Seckbach-Bank hat sie beste Aussichten, die Karriereleiter hochzusteigen. Zudem steht die 25-Jährige kurz vor der Verlobung mit dem Sohn des Hauses, Fritz von Seckbach (Kristian-Erik Kiehling). Doch plötzlich taucht Nikas Vater Herby (Reiner Schöne) auf, ein liebeswerter Alt-Hippie, der nicht in die Schickimicki-Welt der Tochter passen will...
Das Filmgespräch findet im Rahmen des DrehbuchCamps statt, einer Gemeinschaftsveranstaltung der MFG-Filmförderung Baden-Württemberg, der Hessischen Filmförderung und der ARD.ZDF-Medienakademie. Das DrehbuchCamp führt seit 1996 zwei Mal jährlich freie Autoren und Produzenten mit Regisseuren, Produzenten und Redakteuren von ARD und ZDF zusammen. Ein breites Kursangebot vermittelt praxisnah das dramaturgische Handwerk und dient der Entwicklung von fiktionalen und dokumentarischen Stoffen.
Der Eintritt für das Filmgespräch am 9. September um 20.00 Uhr in der Caligari FilmBühne kostet 5,50 Euro / ermäßigt 4,50 Euro.
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 | "YOKO, DER YETI" KOMMT ANFANG SEPTEMBER NACH HESSEN
Der Kinderkinofilm "Yoko" wird an 43 Tagen in Eching am Ammersee und in Augsburg, Wien, Frankfurt am Main sowie in Baden-Württemberg und im Studio Babelsberg gedreht.
Yoko ist ein zotteliger kleiner Yeti aus dem Himalaya, den die kleine Pia eines Tages in ihrem Lieblingsversteck, einem Baumhaus, entdeckt. Yoko wird von dem Großwildjäger Van Sneider gejagt, der ihn unter allen Umständen an Zoodirektor Kellermann, der exotische Tiere sammelt, verkaufen will. Pia und ihr Freund Lukas verstecken und beschützen den kleinen Yeti. Es stellt sich heraus, dass Yoko mystische Fähigkeiten hat, und so erleben die drei ungewöhnlichen Freunde aufregende Abenteuer, die ihr Leben verändern.
Die Figur des Yetis Yoko wird durch zwei Animations-CGI-Techniken und Animatronics kreiert und zum Leben erweckt. Dabei wird die Animationsfirma Fido Film aus Stockholm ihr Animations-Know-how beispielsweise für das Yeti-Fell von Yoko einsetzen und mit den VFX Spezialisten von Pixomondo zusammenarbeiten, die die visuellen Effekte beisteuern.
Regisseurin Franziska Buch ("Bibi Blocksberg","Das Geheimnis der blauen Eulen") inszeniert den Film mit Tobias Moretti als Bösewicht Van Sneider, Justus von Dohnányi als Zoodirektor Kellermann und Jessica Schwarz als Mutter sowie Newcomerin Jamie Bick als Pia. Produzentin Corinna Mehner von blue eyes Fiction realisiert diesen Film in Koproduktion mit DOR Film (Österreich), Fido Film (Schweden), B.A. Produktion und Achte Babelsberg Film (Deutschland). Nach den "Hexe Lilli"-Filmen ist "Yoko" eine weitere Zusammenarbeit von blue eyes Fiction und Kinderbestsellerautor Knister.
"Yoko" wird von HessenInvestFilm mit 400.000 Euro gefördert. Der Kinostart ist für den 26. Januar 2012 geplant.
(Bild: Sony Pictures: V. l. n. r.: Jamie Bick (Pia), Jessica Schwarz (Mama Katja) und Lilly Reulein (Marcella) am Set von "Yoko".)
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 | Von HessenInvestFilm geförderte Projekte in Montréal und Oldenburg
Stanislaw Muchas "Die Wahrheit über Dracula", produziert von der Frankfurter U5 Filmproduktion, wurde in die Dokumentarfilmsektion des Festivals des Films du Monde in Montréal (26. August-6. September) eingeladen.
In seinem neuen Film begibt sich der Dokumentarfilmer Mucha auf den Spuren von Bram Stokers berühmtem Roman "Dracula" auf eine Reise durch das heutige Rumänien. Der Film wurde auch von der Hessischen Filmförderung gefördert.
Christoph Hochhäuslers "Unter Dir die Stadt" eröffnet das diesjährige Internationale Filmfest Oldenburg (15. bis 19. September) und konkurriert dort um den "German Independent Film Award - Bester Deutscher Film": Das von der Kölner Heimatfilm produzierte Drama im Frankfurter Bankenmilieu feierte seine Premiere auf dem diesjährigen Festival de Cannes. In den Hauptrollen sind Nicolette Krebitz und Robert Hunger-Bühler zu sehen.
(Bild: "Die Wahrheit über Dracula")
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 | LUCAS Filmfestival (5.-12. September)
Das 33. Internationale Kinderfilmfestival LUCAS läuft vom 5.- 12. September in Frankfurt am Main.
Als das bundesweit traditionsreichste Kinderfilmfestival präsentiert LUCAS jedes Jahr anspruchsvolle Produktionen für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Das Festival wird auch dieses Jahr wieder finanziell von der Hessischen Filmförderung unterstützt.
Ein Highlight auf dem Festival ist die Hessen-Premiere von "Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland" (Regie Jesper Møller und Sinem Sakaoglu, Produzent Jan Bonath, scopas medien, Frankfurt) am 10. September um 18.00 Uhr im CineStar Metropolis. Der von HessenInvestFilm geförderte Animationsfilm erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen, der an der Seite des aus dem Fernsehen bekannten Sandmännchens die Träume der Menschen rettet.
Mehr zum Programm und zum Festival erfahren Sie hier.
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 | "La Isla - Archive einer Trägodie": Auszeichnung , Festivalauftritte und Radiofeature
Nachdem Uli Stelzners Dokumentarfilm "La Isla - Archive einer Trägodie" im Juli auf dem Human Rights Film Festival in Sucre-Bolivia ausgezeichnet wurde, führt er im September seine internationale Festivaltour fort.
Die nächsten Stationen für den Dokumentarfilm über Menschenrechtsverletzungen in Guatemala sind das Charlotte Film Festival, USA (20.-26. September), das Festival de Cine de Bogotá, Kolumbien (29. September- 7. Oktober) und das Festival de la Memoria, Mexiko (22.-26. September).
Wer noch mehr über "La Isla" erfahren will, kann am Dienstag, den 7. September, um 10.05 Uhr das Radio einschalten: SWR2 berichtet dann in der Sendung "Leben. Lichtstrahl auf die Schatten der Vergangenheit. Ein deutscher Filmemacher über die Menschenrechtsverletzungen in Guatemala" über den von der Hessischen Filmförderung geförderten Dokumentarfilm.
(Bild: "La Isla - Archive einer Tragödie")
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 | "Im Alter von Ellen" auf dem 35. Toronto International Film Festival
Pia Marais‘ Film "Im Alter von Ellen" ist auf dem 35. Toronto International Film Festival (9.-19. September 2010) in der Reihe Vanguard zu sehen.
Stewardess Ellen (Jeanne Balibar) steigt aus und driftet planlos. Um dieses Driften ordnet Regisseurin Pia Marais eine Geschichte von verschiedenen Beziehungen und Lebensentwürfen.
Die Hessische Filmförderung förderte das Projekt mit 100.000 Euro. Die Film Commission Hessen beriet die Produktionsfirma Pandora Filmproduktion und vermittelte ein Komparsencasting Gedreht wurde u.a. auch in Frankfurt: am Flughafen, in Niederrad und im Bahnhofsviertel.
(Bild: Jeanne Balibar)
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 | Nach 33 Drehtagen ist "Playoff" abgedreht
Produzent Jens Meurer und Stadtrat Markus Frank besuchten bei einem der letzten Drehtage das Set mit US-Darsteller Danny Huston am Frankfurter Mainufer.
Mit einer 70-köpfigen Crew und einem Budget von 5,2 Millionen Euro, davon 1 Million Euro von HessenInvestFilm, realisierte die Produktionsfirma Egoli Tossell im Juli und August den Film "Playoff" und bescherte damit der Rhein-Main-Region das bislang größte Kinoset.
Das Szenenbild wurde von dem Production Designer Erwin Prib aufwändig und im historisch korrekten Stil der 1980er-Jahre gestaltet: Fassaden, die zu modern aussehen, wurden überklebt und umdekoriert. Zeitgemäße Graffitis wie "Keine Startbahn West" prangten an den Wänden.
Die deutsch-israelische Filmcrew und der Regisseur Eran Riklis drehten mehrere Wochen in Hessen und fühlten sich in Frankfurt und Wiesbaden sehr wohl. Vor allem der israelische Produzent Michael Sharfshtein war begeistert, wie reibungslos und leise alles lief.
Die Stadt Frankfurt hat es trotz vieler Sonderveranstaltungen während der WM geschafft, die Dreharbeiten im öffentlichen Raum gut zu koordinieren. Produzent Jens Meurer sieht viel Potenzial für Frankfurt als Drehort und lobt die Unterstützung von Stadtrat Markus Frank und Beate Collin von der Beratungsstelle Film beim Presseamt der Stadt.
Die Film Commission Hessen beriet die Produktionsfirma. Der Film wird 2011 in die Kinos kommen.
(Bild: "Playoff" © 2010 Egoli Tossell Film/ Fidélité Films/ Topia Communications/ Wild Bunch/ Photos by Stephanie Kulbach. V.l.n.r. Markus Frank, Polia Bauer, Danny Huston, Jens Meurer, Kathrin Ahrens, Beate Collin)
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 | First Steps Award für "Shahada"
Bei der 11. Verleihung des Nachwuchspreises First Steps Award wurde Yoshi Heimrath mit dem Sonderpreis Kamera für seine Arbeit bei Burhan Qurbanis von HessenInvestFilm gefördertem Debütfilm "Shahada" ausgezeichnet, der in diesem Jahr im Wettbewerb der Berlinale lief.
In der Jurybegründung heißt es: "Yoshi Heimraths Kamera zieht uns mitten hinein in die Schicksale der Protagonisten von "Shahada". Obwohl mehr oder weniger "on Location" gedreht, gelingt ihm scheinbar mühelos immer ein komponiertes Bild, ohne dabei die Figuren in den Hintergrund zu rücken."
Der von der Berliner Bittersuess Pictures produzierte Film startet am 30. September in den deutschen Kinos.
(Bild: Shahada)
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Der Newsletter wurde erstellt von Film Commission Hessen / Hessische Filmförderung, HessenInvestFilm und Hessische Filmförderung (eine Filmförderung des Landes Hessen und des Hessischen Rundfunks).
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Franziska Fink, Hessische Filmförderung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Am Steinernen Stock 1, 60320 Frankfurt am Main
E-Mail: ffink@hr-online.de Tel.:069 - 155 - 4373 oder - 4516, Fax.:069 - 155 - 4514
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